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Die Vision vom papierlosen Büro durch die Computerisierung der Arbeit hat sich nicht verwirklicht. Der Papierverbrauch in den alten Bundesländern hat sich in den letzten 40 Jahren versiebenfacht. Der Papierverbrauch im Büro gewinnt unter zwei Aspekten eine ganz wesentliche ökologische Dimension:
Papierverbrauch und Holzverbrauch sind miteinander verbunden - der Waldverlust der Erde beträgt derzeit ca. 20 Mio. ha im Jahr, und parallel dazu verwandeln sich die letzten Urwälder mit komplexen Ökosystemen und lebenswichtigen Funktionen für den Menschen in labile Monokulturen. Zudem enthält das Naturprodukt Papier zahlreiche Chemikalien: angefangen beim Wachsen des Rohstoffs Holz im Wald über die Isolierung und Bleiche der Holzfasern bis zur Herstellung des Papiers und dem abschließenden Bedrucken begleitet eine Vielzahl von chemischen Stoffen seinen Lebensweg. Darunter sind auch Substanzen, die sich in der Natur anreichern, das Erbgut verändern oder Krebs erzeugen können. Auch für eine umweltschonende Papierverwendung im Betrieb gilt also die Faustregel:
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